Traumsymbol
Badlands

Traumdeutung Badlands: Was bedeutet der Traum von der kargen Ödnis?

Badlands im Traum stehen für eine karge, feindliche Phase des Lebens. So deuten Traditionen dieses schroffe Landschaftsbild.

Badlands im Traum – jene zerklüftete, farbig geschichtete und fast vegetationslose Ödnis – wirken feindlicher als jede andere Landschaft in diesem Traumkatalog: Hier gibt es kein Wasser, keinen Schatten, keine Nahrung. Wer durch diese Landschaft träumt, verhandelt fast immer das Gefühl, sich durch eine Lebensphase kämpfen zu müssen, die keinerlei Unterstützung bietet.

Die Badlands durchqueren und einen Ausweg finden. Gelingt es der Träumenden im Traum, aus dieser kargen Landschaft herauszufinden, deutet das häufig auf die Überzeugung hin, dass eine gerade besonders harte, unwirtliche Phase im Wachleben ein Ende haben wird, auch wenn dieses Ende jetzt noch nicht in Sicht ist.

In den Badlands festsitzen, ohne Wasser oder Orientierung. Bleibt die Träumende dagegen in der Ödnis stecken, ohne Wasser zu finden oder eine Richtung zu erkennen, spiegelt das oft die Erschöpfung wider, die eine anhaltend feindliche Lebenslage – finanzielle Not, ein toxisches Umfeld – tatsächlich mit sich bringt.

Sichtweisen verschiedener Traditionen

In der klassischen Traumdeutung wird kahles, unfruchtbares Land meist als Warnzeichen für eine Zeit der Not oder für einen Mangel an Ressourcen gelesen, wobei der Weg aus der Wüste heraus als Hoffnungszeichen gilt, dass diese Not vorübergehend bleibt.

Aus jungianischer Sicht kann eine derart lebensfeindliche Landschaft als Bild einer seelischen Ausdörrung gelesen werden – ein Bereich des inneren Lebens, der über längere Zeit vernachlässigt wurde und dem Träumenden nun spürbar keine Nahrung mehr bietet.

In der chinesischen Volkstradition wird eine kahle, unfruchtbare Landschaft im Traum meist als Vorzeichen für schwierige, entbehrungsreiche Zeiten gedeutet, während das erfolgreiche Verlassen dieser Landschaft auf eine bevorstehende Besserung hinweist.